Der Tag der Ehre 2010 in Budapest - Ein historischer Wendepunkt

Der diesjährige 'Tag der Ehre' war in Ungarn ein aus aller Hinsicht besonderes Ereignis. Die Organisierung durch die 'Einheitliches Ungarn Bewegung' (Egységes Magyarország Mozgalom, EMM) alleine garantierte die kulturelle Vielfalt der Veranstaltungen. Darüber hinaus war es ein erhebendes Erlebnis, zu sehen, dass sich mehrere, große ungarische nationale Organisationen nebeneinander aufreihen konnten. Damit wurde aus der Hoffnung eine Gewissheit: die national denkende ungarische Jugend ist in der Lage, für die Nation eine Einheit zu bilden. Wir können getrost behaupten: im Leben der ungarischen Nation wurde ein historischer Punkt erreicht. Unsere Zusammenfassung über die Veranstaltungsreihe in deutscher Sprache.



Der Gedenkabend zum Tag der Ehre
Der 11. Februar

Die Veranstaltungsreihe wurde am 11. Februar im Kulturzentrum 'Szálasi Ferenc' in Budapest, mit einer Vorlesung eröffnet.

Péter Szász (Einheitliches Ungarn Bewegung) machte die zahlreichen Zuhörer in seinem Vortrag auf den ideologischen und moralischen Hintergrund der historischen Ereignisse aufmerksam und stellte diesen dem materialistischen Standpunkt der Gegenseite gegenüber. Danach sprach Róbert Szalay, Vorstandsmitglied des Konservativen Antibolschewistischen Bundes (Konzervatív Antibolsevista Szövetség, KABSZ) über die Verbrechen des Bolschewismus und über die Folgen davon. Der Hauptredner des Abends war der MNA-Bezirksleiter (Ungarische Nationale Frontlinie: Magyar Nemzeti Arcvonal, MNA) István Győrkös der Jüngere. In seinem Vortrag legte er die Umstände der Geburt des Gedenktages 'Tag der Ehre' dar, den die MNA vor vielen Jahren schuf. Auf Erinnerungen alter Veteranen zurückgreifend erzählte er durch mehrere Beispiele über die heldenhafte Verteidigung Budapests. Das Beispiel der Soldaten, die am Ende des Kampfes den Ausbruch, den Kampf wählten, sei für uns und unsere Kinder auch für die Zukunft ein überaus wichtiger Bezugspunkt.


István Győrkös der Jüngere hält seinen Vortrag

Der Gedenkabend wurde mit einem kurzen Spaziergang in der Ofner Burg (in Buda) fortgesetzt. An mehreren Denkmälern wurden Kerzen und Lichter angezündet. Auch dieser Akt symbolisiert, dass das Licht des Lebens auch in der dunkelsten Nacht der Menschheit nicht erlöscht.

Eine kleinere Gruppe besuchte noch den nördlichen Teil des János-Krankenhauses, wo der legendäre Befehlshaber László Vannay zusammen mit vielen Soldaten seines Sturmbataillons fiel. Der MNA Gruppenführer von Budapest erzählte während des Spaziergangs über die Kämpfe, die Heldenhaftigkeit, aber auch über die immensen Verluste der Verteidiger. Der berühmte Vannay, den man als "Leutnant der Nation" nannte, kämpfte immer in den vordersten Reihen. Der erfolgreiche Angriff seines Bataillons gegen den Post-Palast ermöglichte den Beginn des Ausbruchs überhaupt. Vannay selber fiel während der Kämpfe des Ausbruchs, an der Spitze seines Stoßtrupps. Man gedachte auch der vielen deutschen Soldaten, der tapfer kämpfenden deutschen Helden in den Reihen der Wehrmacht und der Waffen-SS, die für Budapest so kämpften, als wäre diese ihre eigene Stadt gewesen.

Fotos oben: In der Burg


Die Gedenkwanderung am Freitag
Der 12. Februar

 

Mit der Führung des Budapester MNA Gruppenführers nahmen an der Gedenkwanderung am Freitag um die 30 Nationalisten teil. Man ging um ca. halb sieben am Abend los. Man besuchte die in der direkten  Nähe von Budapest zu findenden Soldatengräber in den Bergen und zündete Kerzen und Lichter an. Zur reibungslosen Abwicklung der nächtlichen Wanderung trugen auch uniformierte Mitglieder der Budapester MNA Gruppe bei. Insgesamt suchte man an 4 Stellen Soldatengräber auf. An den Gräbern legte man jeweils eine Schweigeminute ein. Der Gruppenführer sprach über das traurige Schicksal der Ruhestätten der Soldaten, bzw. erzählte über viele, der Öffentlichkeit unbekannte Einzelheiten des Ausbruchs. Man sucht einen ehemaligen Laufgraben auf, an dessem Ende die Überreste eines Bunkers stehen. Der hohe Schnee, die nächtliche Stille im Wald machten in uns die gefallenen Helden lebendig, man konnte sich die einstigen Ereignisse vorstellen.



Die zentrale Gedenkveranstaltung und die Gedenkwanderung 'Ausbruch'

Der 13. Februar

Der Veranstaltungsort wurde bis zur letzten Minute geheim gehalten. Man gab lediglich einen Punkt in der Stadt an. Erst an diesem Punkt angekommen, sagten die dort wartenden Organisatoren den Teilnehmern, wo sie genau hingehen sollen. Der Ort der Veranstaltung lag ausserhalb der Stadt, in den Bergen. Von der Bushaltestelle musste man den Weg von ca. 4 Kilometern zu Fuß zurücklegen, mit einem Auto wäre es im hohen Schnee sowieso nicht möglich gewesen. Der 13. Februar begrüßte die Teilnehmer mit starkem, frostigem Wind. Bekanntlich waren die Wetterbedingungen in den Tagen des Ausbruchs (am 11. Februar 1945) auch ganz ähnlich. So war selbst der Weg zur Waldwiese, zum Ort der Veranstaltung ein besonderes Erlebnis.

Die malerische Umgebung und der berührende Anblick der immer mehr, in geschlossenen Reihen, jeweils unter ihren eigenen Fahnen eintreffenden Delegationen ungarischer nationaler Organisationen schufen eine unbeschreibliche Stimmung.

Bevor die Veranstaltung begann, stellten sich die Delegationen der Organisationen in Formation auf. Vor ihnen stand ein Kreuz mit einem schwarzen Stahlhelm. Auf dem Kreuz war die Aufschrift "Aus unserem Blut sprießt ein neuer Spross!" zu lesen.

Zuerst stellte sich die Ehrenformation der MNA auf. Lauter starke, stolze ungarische junge Ungarn. Mehrere Fahnen der MNA flatterten bald, die trotz der Unterdrückung und Verfolgung den Lebenswillen der Nation stolz verkündeten. Nach und nach stellten sich auch die Delegationen der anderen eingeladenen Organisationen auf. Die Anzahl der zur Veranstaltung erschienenen Mitglieder der Organisationen betrug ca. 300. Mit den Zivilisten, denen es ebenfalls erlaubt wurde, an der Veranstaltung geschlossenen Charakters teilzunhemen, standen insgesamt über 400 Leute auf der Anhöhe.

Erst dann begann die Veranstaltung, die nach dem alten Zeremoniell der MNA verlief. Man sang zuerst die ungarische Nationalhymne. Als Vertreter der Ungarischen Nationalen Frontlinie sprach zuerst István Győrkös der Jüngere. In seiner Rede würdigte er die Helden. Er betonte: wenn jemand denkt, dass diese Helden, die ungarischen und die deutschen Soldaten, nur deswegen kämpften, weil es ihnen befohlen wurde, der irrt sich. Sie wussten ganz genau, was auf sie wartet, was das Vaterland von ihnen verlangt und sie waren auch mutig genug, um es durchzuführen. Aus diesem Heldenopfer müssen wir auch Kraft schöpfen.

Als zweiter Redner sprach im Namen der Einheitliches Ungarn Bewegung Roland Barkai. Er sagte, dass wir an diesem Tage Geschichte schrieben, denn es entfaltete sich dank der teilnehmenden Organisationen eine bisher nie gesehene nationale Einheit. Obwohl diese Organisationen über bestimmte Fragen anders denken, konnten sie sich an diesem feierlichen Tage zu einer Einheit zusammenschließen. Dies sei vielversprechend, denn einst wird uns die Geschichte zu einer solchen Einheit zwingen, wir wissen aber nun, dass wir uns dann erneut einheitlich aufreihen werden.

Nach den Reden wurden die Namen der in der Verteidigung Budapests kämpfenden ungarischen und deutschen Verbände unter Trommelwirbel vorgelesen, ihre Seelen wurden wachgerufen: Nach jedem Namen rief man gemeinsam laut: "Wir sind da!". Danach wurden die Kränze der offiziell teilnehmenden Organisationen (Ungarische Nationale Frontlinie/Magyar Nemzeti Arcvonal, Neue Ungarische Garde Bewegung/Új Magyar Gárda Mozgalom, Hüter Ungarische Garde Bewegung/Őrző Magyar Gárda Mozgalom, Pax Hungarica Bewegung/Pax Hungarica Mozgalom, der Verein der Goldspießträger/Aranykopjások Egyesülete, die Wehrkraft/Véderő, der Wachverein der Heiligen Krone/Szent Korona Őrzői Szövetsége, Szekler Schild/Székely Pajzs) niedergelegt (die Kränze wurden nach der Veranstaltung in die Ofner Burg transportiert). (Die Nationale Wacharmee/Nemzeti Őrsereg konnte an der Gedenkveranstaltung aus organisatorischen Gründen diesmal leider nicht teilnehmen.) Die Veranstaltung wurde mit dem gemeinsamen Singen von 'Ungar, erwache!' beendet.

 

Fotos über die Kranzniederlegung:

Von links nach rechts, von oben nach unten: Ungarische Nationale Frontlinie, Verein der Goldspießträger, Pax Hungarica Bewegung, Neue Ungarische Garde Bewegung, Hüter Ungarische Garde Bewegung, Szekler Schild, Wehrkraft.


Die Hauptveranstaltung war somit zwar zu Ende, doch das letzte und zugleich härteste Programm der Veranstaltungsreihe stand noch bevor: die Gedenkwanderung in der stürmischen Winternacht. Beinahe 150 Teilnehmer bereiteten sich auf die Wanderung vor, die anderen machten sich kurz nach 17 Uhr auf den Weg nach Hause. Inzwischen wurde es auch dunkel. Nach einigen Kilometern wurde auf einer Wiese ein rituelles Feuer angezündet und die Teilnehmer, die um das Feuer einen großen Kreis bildeten, wurden gesegnet. Danach wurden je nach Leistung der Teilnehmer drei Gruppen gebildet und man setzte die Wanderung in Gruppen fort. Man erreichte das Heldendenkmal des Ausbruchs in Mány in den frühen Morgenstunden. Das stürmische winterliche Wetter stellte alle Teilnehmer ordentlich auf die Probe, die Wanderung ließ sich ohne Übertreibung als hart bezeichnen.


Rituelles Feuer während der Gedenkwanderung

Die Veranstaltungsreihe 'Tag der Ehre' war nicht nur richtunggebend und anspruchsvoll, sondern zeigte auch qualitativ ein neues Niveau auf. Die ungarische Nation hat den Gedenktag in ihr Herz geschlossen und seine Botschaft verstanden.


Weitere Fotos über die Hauptveranstaltung (von Árpád Kurucz - Népszabadság Online):

Der Kranz der Ungarischen Nationalen Frontlinie (MNA)

Krisztián Németh - Jövőnk.info

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(János evangéliuma 8.44)

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