Gegen uns selber?
Diese Feststsellung ist für die ungarischen Abtsimmungsgewohnheiten vollkommen richtig. Ich verwende das Wort 'Wahl' absichtlich nicht, denn das würde bedeuten, dass der jeweilige Wähler von verschiedenen Möglichkeiten wählen könnte. Hier gibt es keine Alternativen. Auch im besten Fall könnten wir nur über Fluchtwege sprechen, für uns sind diese aber auch geschlossen. Warum? Denn für die ehemaligen kommunistischen Mitgliedstaaten könnte die Lösung alleine eine politische Führung sein, die zu Russland gute Beziehungen pflegen kann, jedoch könnten unsere Politiker, die dem untergehenden zionistischen Westen verpflichtet sind, über die Regelung der Beziehungen aus äußerst schlechten Positionen verhandeln.
In Ungarn gab es in den vergangenen zwanzig Jahren keine Partei, die deswegen gewonnen hätte, weil sie so gut ist, sondern alleine deshalb, weil die andere Partei so schlimm ist. Die Menschen bestrafen einen auf diese Weise. Als Antall an die Macht kam, stimmten die Menschen ab, damit der Kommunsimus geht. Dann bewiesen sie (die Partei von Antall) geschickt, dass man alles auch so verpfuschen kann, wenn jemand kein Kommunist ist. Deshalb weinten die Menschen den Kommunisten nach. Diese nutzten ihre Möglichkeiten gemäß des Paktes von Rózsadomb (Dieser ist ein Abkommen, das die Unantasbarkeit der Kommunisten und Juden nach der "Wende" garantiert.) auch aus, um sich zu bereichern. Dann kam Orbán und seine jüdische Bande, aber auch sie nicht deswegen, weil sie so gut gewesen wären, sondern, weil die Menschen die Nase von den offensichtlichen Diebstählen der Parteifunktionäre und den Sparmaßnahmen voll hatten. Orbán ließ die Bauunternehmen fördern, ausser diesen richtete er aber alles zugrunde. Die Bildungsmaßnahmen (Holocaust-Gedenktag in den Schulen), die Beiträge, die grausame Verschwendung des Staatseigentums ließen uns die MSZP wieder auf den Hals laden. Mit großen Hoffnungen, denn es gab in der Führung der Partei einen kompletten Garniturenwechsel und das gab den vielen Schafen einen Grund für die Hoffnung, weil sie die Situation nicht durchschauten. Auch dann stimmten die Menschen nur ab, damit Orbán geht. Wir erinnern uns dann gut an die Wahlen vor vier Jahren. Man malte über den Fidesz ein Bild, dass sich daneben ein Werwolf schämen konnte. Nicht gesprochen davon, dass sie (also die MSZP) "in der Nacht, am hellichten Tag gelogen und inzwischen nichts gemacht haben", wie das Gyurcsány sagte. Die Menschen stimmten erneut nicht für die MSZP, sondern gegen Orbán. Jetzt bejubeln sie schon im voraus den Fidesz, dass er eine Mehrheit von zwei Dritteln erreichen wird. Denn die Menschen haben von der MSZP die Nase dermaßen voll, dass sie nicht für den Fidesz, sondern gegen die MSZP abstimmen.
Gibt es Alternativen? Es gibt keine! Auch die Jobbik reiht sich dann schön neben den Fidesz ein, sie wird sozusagen salonfähig für die große Politik werden. Auch sie denken in einer Union. Es gibt keinen Unterschied zwischen ihr, dem Fidesz oder der MSZP. In Ungarn gibt es keine sechs, fünf oder wieviel auch immer Parteien. Hier gibt es eine große Partei und das ist die Parteiokratie selber. In dieser gibt es Fraktionen. Eine Fidesz Fraktion, eine MSZP Fraktion und die anderen. Die Funktionsgrundlage von allen ist die selbe (liberale Demokratie), die Bewegungsräume, an denen alle ohne Ausnahme zusammenschließen, wenn ihre Funktionsgrundlagen angegriffen werden, sind gleich.
Es ist völlig unwesentlich, welches Programm von welcher Partei wir uns anschauen. Es sind dieselben leeren Phrasen, windigen Gemeinplätze überall. Neue Arbeitsplätze, die Wiederherstellung der Ehre der Arbeit, die Unterstützung der Familie sind alle solche leere große Worte, die aus der Sicht der Nation jetzt schon völlig egal sind. Wo ist die Vorbereitung der Maßnahmen zur sofortigen Abschaffung der derzeitigen Verfassung, die Offenbarung der Absichten, die zur Revision, zur Abschaffung des derzeitigen fehlerhaften Rechtssystems drängen und die auf wesentliche wichtige Änderungen zeigen? Die Revision der Banken, Kredite, die Forderung des sofortigen Austritts aus der EU?
Bei den Wahlen geht es längst nicht mehr darum, solche kleinliche Sachen wie die Rettung des Vaterlandes, die Wiederherstellung der moralischen Ordnung, können gar nicht in Frage kommen. Welche politische Partei interessiert sich denn für diese? Sie alle führen die Menschen ohne Ausnahme irre. Und die Schafe gehen nach ihnen.
Die Menschen lehnen ohne nachzudenken geeignete individuelle Abgeordnete ab, weil er ein Mitglied der gehassten Partei ist und wählen für sich wahllos Juden, Zigeuner, nur weil dieser ein Mann von "Meiner-Seite" ist. Es kann sein, dass vor kurzem noch die MSZP die meine Seite war, aber ich wende jetzt meinen Mantel um und nun ist der Fidesz die meine Seite. Das Ganze ist ein ekelhafter Pfuhl.
Wenn jemand denken würde, dass wir nur kritisieren und alle degradieren, der irrt sich. Wir sprechen ein moralisches Urteil, wonach es unter den Vertretern der traditionellen Politik, die auf der Bühne der Politik seit langer Zeit anwesend sind, einen einzigen akzeptablen Menschen gibt und das ist Gyula Thürmer. Er vertritt eine für uns inakzeptable politische Idee, eigentlicht ist er unser politischer Gegner, aber wir ehren in ihm, dass er immer noch das ist, was er war. Er wendet seinen Mantel nicht um, steht dazu, was er vor 10 Jahren gesagt hat. Seine Äußerungen haben übrigens einen Charakter vom nationalen Interesse (vertritt von allen offiziell arbeitenden Parteien am markantesten die Interessen der Nation), das kann jeder auf ihrer Internetseiten mitverfolgen.
(Auf dass jemand nach dem Lesen dieser Zeilen bloß nicht mit dem blöden, himmelhohen Unsinn kommt, dass also die Hungaristen und die Kommunisten doch so ähnlich sind, denn dieser hat nicht einmal die kleinste Ahnung von diesen.)
Es ist völlig natürlich, dass bei jeder Wahl der Hauptwahlspruch der Wahlen, die Irreführung selber, erscheint, das ist der Slogan, wonach "auch Ihre Stimme zählt". Wie diejenigen Stimmen, die für den jeweiligen Kandidaten nicht ausreichten, verteilt werden oder wie betrügerischer Weise mit den Prozenten nach unten oder nach oben gespielt wird, interessiert niemanden. Auch das interessiert niemanden, welcher Bandit mit wessen Stimme es geschafft hat. Das ist nur insofern wichtig, dass jeder, der einen Verbrecher zur Ausübung des Verbrechens verhilft, auch selber zum Mittäter wird. Und die Verantwortung lässt sich nicht zurückverfolgen, es gibt einfach keine Verantwortung. Wir sind voll von Abgeordneten, die sich hinter das Immunitätsrecht verstecken. In Venezuela, wo es angeblich eine Diktatur gibt, sind die Abgeordneten zurückrufbar. Bei uns nicht. Über den zum Himmel schreienden Blödsinn, dass die Stimme eines Herzchirurgen mit 3 Diplomen, der tagtäglich Menschen rettet, in der liberalen Demokratie gleich so viel wert ist, wie die Stimme eines trunksüchtigen Zigeuners, der sich im Straßengraben herumwälzt. Die fast dreitausend Jahre alte Feststellung ist kein Zufall: Die Demokratie ist die Herrschaft des Abschaums über die Vernünftigen. Faustregel: die Verantwortung gehört alleine und ausschließlich den Wählern.
Es sollte jedem eingebläut werden, dass es mit der Wirtschaft des Landes in diesem Zyklus zu Ende sein wird. Wer jetzt wählen geht, stimmt für den Zusammenbruch ab. Denn jetzt könnte man das System noch auf friedlichem Wege ändern. Einfach so, wie das Ungartum nach der Niederschlagung des Freihetitskampfes von 1848 der Taktik des völkischen Wiederstandes folgt. Wenn das Volk nicht das wählt, wird es das Land in eine anarchistische Revolution treiben. Etwa in der Mitte des nächsten Zyklus wird der totale wirtschaftliche Bankrott eintreten. Denn der große Slogan, die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist unmöglich. Besonders unter den heutigen Umständen. Und darauf sagt jetzt jeder, dass der Fidesz das dann lösen wird. Wie? Heute leben wir in der Welt der Privatunternehmen. Ich frage den Leser: würde er heute ein Privatunternehmen starten? Die Antwort lautet mit 1000 prozentiger Sicherheit: nein. Den meisten Menschen geht es so. Es werden fünfmal so viel Unternehmen aufgelöst, als gegründet. Die zurückgegebenen Unternehmen sind alle Produktionsunternehmen, die gegründeten sind zu 99% Dienstleistungszwangsunternehmen. Läden, Friseursalons und ähnliche, die nach dem Auslaufen, in kurzer Zeit zum Bankrott verurteilt sind. Es gibt kein Kapital, keine Kredite, keine zahlungsfähige Nachfrage. Und es wird auch keine geben.
Orbán sagt, es werden eine Million Arbeitsplätze benötigt. Ja. Jeder Idiot weiß, dass Arbeitsplätze benötigt würden. Dieser Satz ist ein Gemeinplatz. Und die eine Million klingt so gut. Um produzierende Firmen bauen zu können, benötigen wir einen Markt, der die Produkte aufkauft. Es gibt keinen Markt. Indien, China decken alles ab. Wenn sie die globalistische Ansicht kündigen, geht alles verloren, die EU, die Banken, Israel, alles, was sie nur haben. Es ist also einfacher, aus uns Sklaven zu machen. Und die vielen Schafe glauben noch, dass im Namen der Parteien hier etwas geändert werden kann? Bis Ende nächsten Jahres muss man mit weiteren zweihunderttausend Arbeitslosen rechnen. Damit überschreitet die Anzahl der Arbeitslosen die Grenze der Ertragbarkeit.
Die Menschen stimmen für die Anarchie ab, wenn sie wählen gehen. In dem Fall ist der Bürgerkrieg unausweichbar. Man kann sehen, dass der angefachte Wahlkampf vor vier oder acht Jahren nirgendwo mehr zu finden ist. Augenscheinlich will keine Partei so spektakulär siegen, dass sie die Verantwortung für alles trägt, denn sie spüren schon das Schlimme kommen. Wer jetzt an die Macht kommt, wird das Land hinrichten. Auch dann, wenn er es nicht will, denn das auch von ihm akzeptierte, alles betreibende System wurde völlig funktionsunfähig. Die vielen Narren laufen, um gegen den erklärten schrecklichen Bösen abzustimmen, der sich jetzt schon die Hände reibt. Denn im großen Zusammenbruch braucht er mit dem Finger nicht auf sich selber zu zeigen, sondern auf den Dummen. Und langfristig kommen wieder sie aus dem Ganzen gut heraus.
Was könnte der Ausweg sein? Wenn die dafür Berechtigten nicht wählen gehen. Nach einer ungültigen Wahl wird eine geschäftsführende Regierung benötigt und dann kann man einen großen Neuanfang machen. Das wäre der friedliche Weg. Das will aber das Volk nicht, denn sie gehen nach dem Leitbock, wie die guten Schafe.
Bürgerkrieg? Totaler zerfall? Die MNA wird es nicht einmal bemerken. Wir haben ein eigenes Versorgungssystem, unsere Mitglieder treiben ununterbrochen Sport, bilden sich, um sich auch dann behaupten zu können, wenn die Lage extrem wird. Unsere Familien haben sich auf den Zusammenbruch vorbereitet, unser landesweites System ebenfalls.
Der politische und der wirtschaftliche Zusammenbruch schaffen eine äußerst gefährliche Situation. Es ist die totale Auflösung der Ordnung zu erwarten, jedoch muss die ORDNUNG mit allen Mitteln aufrechterhalten werden. Alle anderen Interessen werden unwesentlich werden und diejenigen Kräfte, die an der Aufrechterhaltung der Ordnung interessiert sind, werden zusammenhalten, unabhängig von ihren Weltanschauungen. Es werden keine Kräfte von weltanschaulicher Grundlage gegeneinander Kämpfen, sondern die Ordnung wird gegen die Anarchie kämpfen.
Nur das Land wird leiden. Jedem das, was er verdient!
István Gyártó - Jövőnk.info
Übersetzung: Krisztián Németh - Jövőnk.info


