"Die Wirtschaft leistet sehr gut, die Krise ist hinter uns, es gibt bei uns eine echte Demokratie, wir beseitigen die Staatsschulden" und weitere volksverdummende Lösungen. Wieviel Wahrheitsinhalt hat das alles?
In Ungarn leistete die Wirtschaft das letzte Mal Mitte der achtzigen Jahre einigermaßen gut. Seitdem, abgesehen von kurzen Abstechern, schrumpft Wirtschaft kontinuierlich. Man kann sich auf gesamtwirtschaftliche Daten berufen, aber die Massenarbeitslosigkeit und die ständige Verschlechterung des Lebensstandardes sprechen für sich.
Das große Vorbild der ungarischen 'Demokratie' und der freimaurerischen Politiker sind die Vereinigten Staaten. Aber die Verfassung der Vereinigten Staaten sichert drei Grundfreiheitsrechte: Meinungsfreiheit, freie Wahlen und das Recht des Waffentragens.
Wie kommen diese Faktoren in der 'ungarischen Demokratie' zum Vorschein?
Meinungsfreiheit: selbst der Begriff der Meinungsfreiheit ist fraglich. Ich würde es schon von vornherein das nicht als Meinungsfreiheit nennen, dass in den vom Staat unterstützten großen Medien nur die zionistischen Werbungstexte laufen. Andere Töne dürfen nicht zu Wort kommen. Es ist auch keine Meinungsfreiheit, dass jemand wegen freier Meinungsäußerung vors Gericht gezerrt werden kann (siehe: Holocaustleugnungsgesetz). Also wichtige Informationen können die Leute gar nicht erreichen, weil die Kanäle geschlossen sind. Du kannst dich an die Straßenecke stellen und da kannst du deine Meinung sagen, nur sage nicht so etwas, wofür sie dich einsperren können. Nun, das ist alles, nur keine Meinungsfreiheit. In Ungarn würde ich ich dieses Recht auf einer Skala von 5 Punkten (1-am schlechtesten, 5-am besten) mit auf 2 bewerten.
Freie Wahlen: das bezieht sich grundsätzlich auf das Parteisystem. Das ist ein grundsätzlich falscher Gedanke, aber bleiben wir jetzt beim idealisierten Zustand, nämlich, dass wir diese Wahlen für gute Zwecke benuzten würden. Wenn es möglich wäre. Aber die ungarischen Wahlen waren nie rein. Bereits die Regierung von Antall (József Antall war der erste Ministerpräsident nach der Wende in Ungarn – Anmerkung zur Übersetzung) war ein inszeniertes Theaterstück, eine im vornherein geplante Volksverdummung. Der Pakt von Rózsadomb (Es geht um einen Pakt aus der Zeit der Wende in Ungarn, dessen Existenz offiziell nie anerkannt wurde. In diesem verpflichtete sich die damalige politische 'Elite', dass die Juden in Ungarn für ihre Verbrechen in der Vergangenheit nie zur Verantwortung gezogen werden dürfen. – Anmerkung zur Übersetzung) regelte von vornherein alles und das Volk half nur bei seiner eigenen Ausräubung. Dann sollte das Beispiel, das wir früher erwähnten, nämlich Demszkis letzter Wahlsieg (Gábor Demszki ist ein liberaler Politiker, wurde mehrmals zum Oberbürgermeister von Budapest gewählt. – Anmerkung zur Übersetzung), leuchten. Der Stimmenzähler von Siemens warf in der letzten Sekunde noch 300 Stimmen dazu, mit denen er gewann. Ein paar Wochen später bestellte man die horroristisch teueren Straßenbahnen von Siemens. Also wie man es in Budapest sagt: „das Ganze ist doch Korruption." Zum Thema gehört die Zugehörigkeit zum westlichen politischen System, also nur 'die Welpen ihrer Hunde' können drinnen sein. Die Stimme des Volkes lassen sie nie entscheiden. Wenn dies nämlich geschehen würde, dann, würden sie das Geld und das Leben ihrer eigenen Schicksalsgefährten in Gefahr bringen. Das Volk sieht nämlich ungefähr richtig, wie die Lage ist, aber es ist unorganisiert (auch das hat seine Gründe). Außerdem wäre es egal, wie ehrlich eine Gruppe ist, entweder sie verkäuft sich selber, oder man zerschlägt sie, löst sie auf oder verbietet sie. Also man macht vonm Mittel des Terrors Gebrauch. Unter solchen Umständen können wir die ungarischen Wahlen auf unserer Skala auf 1 /am schlechtesten/ bewerten.
Das Recht zum freien Waffentragen: ein uralter Spruch besagt, dass ein Sklave keine Waffe tragen darf. In Ungarn darf niemand eine Waffe tragen. Ein paar Leuten können sich noch einen Schein für Zuhause als Sportler oder Jäger besorgen, um Waffen legal besitzen zu können, aber dass sie etwas bei sich tragen, das ist ausgeschlossen. Eine Ausnahme ist es natürlich, wenn man zur Elite gehört – es ist eine typische Situation der Sklavenhaltung. Und wenn jemand sich selbst oder das Leben seiner Familie mit der legal gehaltenen Waffe verteidigt, wird er bestimmt bestraft. Es ist die den Zionisten dienende Regierung und ihre Agenten, die Waffen tragen und benutzen dürfen. Und der Ungar darf nicht einmal einen Böller zu Hause halten. Das ungarische Recht zum Waffentragen kann man auf der 5-er Skala mit 1 bewerten, aber dann sind wir gutmütig, denn eine Null wäre genauer.
Schauen wir uns mal an, wie die ungarische Demokratie in Hinsicht auf die drei Grundfragen aussieht. In zwei Sachen ist sie sitzen geblieben, bei der einen hat sie die Bewertung 'genügend' angenähert. Herrlich! Und die großartigen Verteidiger der Demokratie sind darauf so stolz? Es ist lächerlich. Auch der Kommunismus (den wir überhaupt nicht mögen, aber wir versuchen, die Dinge unvoreingenommen zu betrachten), stand auch nicht besser, aber er gab zumindest etwas statt dieser oben aufgelisteten Rechte. Aber das heutige System ist nicht in der Lage irgendetwas zu geben. Es baut sich nur selbst langsam ab. Diejenigen, die den Zusammenbruch nicht sehen, die sich den Kopf noch darüber zerbrechen, wie sie ein neues Unternehmen gründen, wie sie reich werden können, denn bis jetzt haben sicherlich sie selber etwas falsch gemacht, sie also können nicht begreifen, wie die Systeme funktionieren, in welchem Zustand diese sind. Wenn ein Auto noch fährt, aber seine Bremsen schon schlecht sind, es ist verrottet, der Motor klappert, schnaubt und es verbraucht fünfmal soviel Sprit, als ein normales Auto, dann ist dieses Fahrzeug reif, es auf den Müllhaufen zu werfen. Genauso, wie auch das jetzige System und die Macht.
Nicht unwichtig sind auch die letzten, die Grundrechte beschränkenden Maßnahmen,. Angefangen mit dem Angriff der Regierung gegen die Internetportale, bis hin zum Gesetzantrag gegen die Gewerkschaften. Nur, weil die instabile Regierung in den Gewerkschaften eine Gefahr sieht, versucht sie, mit diesem Gesetzantrag hinzurichten. (Darüber geben wir später Auskunft.) Die allgemeine Meinung ist, dass diese Maßnahmen dafür da sind, um die Möglichkeiten des Widerstandes der Nation gegen die drastischen Maßnahmen der Regierung zu zerschlagen.
Unserer Meinung nach will die Regierung mit diesen Maßnahmen die zu Sklaven gemachten Menschen weiter und für immer als Sklaven halten. Wenn eine Gemeinschaft, eine Internetseite oder eine Organisation gegen die Maßnahmen auftritt, geht die Regierung gegen sie in kürzester Zeit mit einem Gesetzantrag vor.
Mit der Verschlechterung der politischen und der wirtschaftlichen Lage wird die Anzahl dieser Maßnahmen proportional wachsen. Die Lage kann man von Zeit zu Zeit ein wenig stabilisieren, aber nur deshalb, damit die nächste Welle eine noch schlimmere Verschlechterung mit sich bringt.
Eine solche Schwankung kann man man seit langer Zeit beobachten und das Ende davon lässt sich ganz zuverlässig errechnen. Vielleich gibt es hinsichtlich der Zeit einigermaßen eine kleine Unsicherheit, aber auch diese kann man ungefähr abschätzen. In Ungarn herrscht heute hauptsächlich eine staatliche Raubwirtschaft. So, wie ein Alkoholiker, der nichts mehr zu vertrinken hat und er sucht alle Schubladen und die schmutzigen Klamotten nach den letzten Groschen durch, dann erschlägt er seine Frau, weil sie vielleicht ein wenig verstecktes Geld hat. Es ist verständlich, dass das System alles versucht, um die Macht zu behalten aber es ist auch verständlich,dass es mit jeder Maßnahme den Ast unter sich selbst weiter absägt. Trotzdem müssen die Machthaber so handeln, sie haben keine andere Wahl. Diese Periode „fester ziehen, dann wieder loslassen” ist ein Zeichen des Zusammenbruchs.
Das Ergebnis, nämlich zweimal nicht ausreichend und einmal genügend, kann man aus der aufgestellten Einheit der drei Kategorien jedoch kaum mehr unterbieten. Die drastischen Maßnahmen betreffen diejenigen erkämpften Rechte, wie z.B. verschiedene gesellschaftliche Rechte, Privat- und Vermögensrechte und die Rechte verschiedener gesellschaftlichen Interessengruppen usw., die außerhalb der oben besprochenen Rechte stehen. Davon kann man noch einiges kürzen, also eine kurze Zeit lang können sie noch ihren Spaß haben.
Fortsetzung folgt bald...
Gábor Kemény – Jövőnk.info
Übersetzung: Emese Nagy – Jövőnk.info


