Welche Organisation bedeutet das größte Problem für die Macht? Und welche die kleinste? Die Antwort lautet für die erste Frage: die MNA. Und für die zweite ebenfalls: die MNA.
Die FIDESZ hat sich mit der Regierung eine Menge gigantischer Probleme auf sich genommen. Es gibt eine totale wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise, mit der sie nichts anfangen können. Auch wenn sie sich mit dem größten Willen und Tatendrang in die Arbeit stürzen wurden. Und das wissen sie auch. (Es ist eine andere Frage, dass sie für die entstandene Situation ganz ebensso verantwortlich sind, wie die andere Bande.)
Neben den einführenden, stimmungsverbessernden Maßnahmen versuchen sie nicht zufällig die voraussichtlichen Widerstandsherde zu vernichten. Obwohl sie die Gesetzesinitiative 'Lex Lázár' verwarfen, machen sie kein Geheimnis daraus, dass sie vorhaben, die patriotischen Organisationen und Gruppen zurückzudrängen. Mit den Problemen des sich einstürzenden Systems kann die Macht demokratisch oder mit Gewalt umgehen. Die Zeichen deuten bis jetzt darauf hin, dass die FIDESZ sich für das letztere entscheidet, sie will mit jakobinischen Methoden arbeiten. Die MSZP manövrierte in einer schon ebenfalls gefährlichen Situation (trotz aller extremen Geschenisse) gut. Wo sie eingreifen musste, machte sie das, aber sie riskierte nichts. Viele Probleme hat die MSZP der FIDESZ absichtlich hinterlassen, schadenfroh rechneten sie mit derer weniger durchdachten Tätigkeit.
Die jetzige Periode ist (trotz der Ruhe nach den Wahlen) für die jetzige Regierung noch gefährlicher. Sie kann es mit den undurchdachten Schritten noch weiter verschlechtern, sie kann das Übel sogar selbst hervorrufen - anstatt es in die Länge zu ziehen, den Ausgang der Dinge zu dämpfen und zu versuchen, der Sache die Schärfe zu nehmen.